Firmenbroschüre

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vernetztes TPU-X

Flyer vernetztes TPU-X

3D-Druck Rapid Prototyping

Flyer 3D-Druck Rapid Prototyping

Flyer: Wellen, Walzen, Rollen

Flyer Wellen, Walzen, Rollen

Rapid Prototyping

Verfahren der Prototypenherstellung

3D-Druck

Der 3D-Druck funktioniert ähnlich dem normalen Tintendruck - nur eben in 3 Dimensionen. Schicht für Schicht werden die zu erstellenden Musterteile aus einem dimensionsstabilen ABS-ähnlichem Material „gedruckt“. Dazu wird ein ABS-Draht einem Druckkopf zugeführt, der das Material aufschmelzt und an entsprechender Stelle positioniert, um dort auszuhärten.  

Die 3D-gedruckten Teile sind ideal geeignet für Funktionsprüfungen, Konzeptnachweise, Verbauungs- und Dimensionstests. Die Teile werden „über Nacht“ kostengünstig hergestellt und auf Wunsch gefinished (geschliffen, lackiert o.ä.).  

Die Lieferzeit der 3D-Druckteile beträgt in der Regel etwa 2-3 Tage.


Selektives Lasersintern

Beim Lasersintern werden hochbelastbare Prototypen durch schichtweises Aufschmelzen eines Kunststoffpulvers erzeugt. Die Schichtdicke beträgt dabei etwa 0,1-0,2mm.

Ein Laser bringt an bestimmten Stellen der jeweiligen Schicht des Bauteils eine hohe Energie ein, um das Material lokal zu verschmelzen. Anschließend wird das Bauteil abgesenkt und der Prozess beginnt mit den Geometriedaten der nächsten Schicht von vorne, bis schließlich das komplette Bauteil erstellt ist.

Je nach Verwendung des späteren Prototyps können unterschiedliche Materialien verarbeitet werden, z.B. ungefülltes oder gefülltes Polyamid. Die Modelle können hochkomplexe 3D-Strukturen aufweisen und zeichnen sich durch eine hohe chemische und thermische Beständigkeit, entsprechend dem Kunststoff PA 12, aus.

Die Lieferzeit für Lasersinterteile beträgt in der Regel etwa 4-5 Tage.


Stereolithographie

Mittels Stereolithographie werden Prototypen durch das schichtweise Aushärten eines flüssigen Harzes hergestellt. Ein Laser projiziert das zuvor im 3D-CAD-Verfahren entworfene Bauteil Schicht für Schicht auf die Oberfläche eines Harzbades. Die Vernetzungsreaktion im Harz wird an diesen Stellen ausgelöst und damit die jeweilige Bauteilkontur verfestigt. Durch das Absenken des Bauteiles wird nun Schicht für Schicht belichtet und somit ausgehärtet.

Die Stereolithographie ermöglicht es, hochgenaue Prototypen mit perfekter Detailausbildung und sehr guten Oberflächen zu erzeugen.

Die so erzeugten Stereolithographiemodelle dienen auch als Grundlage für die evtl. herzustellende Vakuumgießform (siehe Vakuumgießen).

Die Lieferzeit für Stereolithographieteile beträgt in der Regel etwa 4-5 Tage.


Vakuumgießen

Beim Vakuumgießen werden Abgüsse (Duroplastbasis) aus Silikonwerkzeugen hergestellt. Diese Werkzeuge werden in der Regel anhand des zuvor gefertigten Stereolithographieteiles erstellt.

Der Gießprozess läuft unter Vakuum ab, so dass als Ergebnis ein blasenfreies, hochpräzises Bauteil mit genau definierbaren Eigenschaften entsteht.

Die Auswahl der dabei zur Verfügung stehenden PU-Materialien wächst stetig.

Somit kann der Werkstoff, gewählt werden, der mit seinen Eigenschaften den späteren Serienbedingungen am nächsten kommt. Es können so z.B. auch transparente oder gummiähnliche Bauteile hergestellt werden.